Herzlich willkommen in der Berit Klinik
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Viele Menschen suchen den Arzt wegen Fussbeschwerden auf. Probleme mit den Füssen sind überaus häufig. Gründe sind die grosse Belastung durch den aufrechten Gang, unsere für die Füsse wenig angepasste Lebensart und das Tragen von nicht zweckmässigen Schuhen.
Die Belastung des Fusses stützt sich auf drei Punkte: Ferse, Grosszehen- und Kleinzehenballen. Der gesunde Fuss weist somit ein Längsgewölbe und ein vorderes Quergewölbe auf. Sinkt das Längsgewölbe ab, entsteht ein Senk- und Plattfuss. Beim Abflachen des vorderen Quergewölbes bildet sich ein Spreizfuss. Er ist die Folge einer statischen Schwäche, verursacht durch deformierende Kräfte bei Übergewicht, ungeeigneten engen Modeschuhen und anderen Faktoren. Ursache können aber auch eine chronische Polyarthritis, andere Fusserkrankungen, Verletzungsfolgen und Veranlagung sein.
Der verbreiterte und verformte Vorfuss bereitet hartnäckige Beschwerden: Schmerzen an den mittleren Mittelfussknochen, Zehenschmerzen, Hornhaut, Hühneraugen, rasche Ermüdbarkeit der Beine und Füsse sowie Gehstörungen. Die häufigste Folge des Spreizfusses ist eine Verformung und Fehlstellung der Grosszehe und des Grosszehenballens. Dieses Krankheitsbild nennt man Hallux valgus. Oft kommen noch Hammerzehen dazu.
Füsse mit Hallux valgus sind schmerzhaft, in der Funktion gestört und wirken optisch und kosmetisch störend. Zudem können viele Schuhe nicht mehr getragen werden. Somit ist das Ziel jeder Hallux-Behandlung das Erreichen eines schmerzfreien und schönen Fusses.
Wenn Einlagen und Fussgymnastik nicht mehr helfen, empfiehlt sich die Operation. Es gibt über 150 Methoden zur operativen Behandlung des Hallux valgus. Einige wenige haben sich über Jahre bewährt und gehören heute zu den Standarteingriffen der Spezialisten für Chirurgie und Orthopädie.
Der Facharzt untersucht Ihre Füsse, fertigt Röntgenbilder an und berät Sie aufgrund der Befunde umfassend über die für Sie geeignetste Operationsmethode und die notwendige Nachbehandlung. Die Behandlungsdauer hängt davon ab, ob nur Weichteileingriffe erfolgen oder ob Stellungskorrekturen am Fuss-Skelett notwendig sind. Eine Hallux Operation dauert in der Regel eine bis anderthalb Stunden, kann in Regionalanästhesie durchgeführt werden und erfordert einen Klinikaufenthalt von drei bis acht Tagen. Nach der Wundheilung werden Spezialschuhe, Schienen oder eine Gipsbehandlung notwendig, gefolgt von Physiotherapie mit Anleitung zur Fussgymnastik und der Anfertigung von neuen Schuheinlagen.
Wenn Sie sich die notwendige Zeit nehmen, haben Sie sehr gute Aussichten, wieder auf schmerzfreien und schönen Füssen zu gehen. Sie können auch wieder elegante Schuhe tragen, haben aber in der Zwischenzeit gelernt, dass es besser ist, die Schuhe den Füssen, als die Füsse den Schuhen anzupassen.
Hallux Operationen werden von Krankenkassen und Versicherungen bezahlt.
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